Fashion is a funny thing. Unberechenbar, meistens sinnlos, (wozu könnten Nieten auf Pumps schon nützlich sein?), schreiend laut, grotesk…und dennoch …

 Ein Anti-Fashion-Blog – geht das überhaupt? Schließlich sind selbst die überzeugtesten Ich-trage-nur-was-mir-gefällt!!!!-Verkünder letztlich Sklaven der Mode. Denn auch einer Antihaltung geht eine Auseinandersetzung mit Mode voraus, auch sie ist ein Statement, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.

Also – die einen unterwerfen sich ihr und rennen ihr hinterher, ohne sie je einzuholen. Die anderen verweigern sich und zelebrieren ihre Verweigerung. Und einige wenige schaffen es, gekonnt mit ihr zu spielen, sich nie der Lächerlichkeit preiszugeben, sei es als devotes Fashion-Victim oder als geschmacksreduzierte Proll-Ehefrau, sondern ihr mit kritischem Respekt und durchaus freundlicher Neugier zu begegnen.

An dieser Stelle kommt der Stil ins Spiel. Er ist in aller Regel zeitlos. Und nachhaltig. Er ändert sich nicht. Er arbeitet mit „Klassikern“. Er steht sozusagen über dem Gesetz.

Das heißt nicht zwangsläufig, dass er Mode ignoriert. Vielmehr kann eine Symbiose entstehen, die aus beidem das Beste rauspickt.

 

Mehr dazu im nächsten Blog:

Ist das noch Mode  oder schon Stil?